Den nächsten Tag in Folge blitzte morgens beim Aufstehen die Sonne durch die Vorhänge. Was für ein Geschenk!
Der erste Bibelarbeitsblock ging in die zweite Runde. Die Gespräche in den Kleingruppen sind lebhaft und inspirierend für uns alle.

Aufbruch zur Survivaltour

Schon am Vortag war außerdem ein großes Highlight angekündigt worden. Die Survivaltour sollte starten – zumindest für alle, die von Krankenschwester Astrid als gesund eingestuft wurden. Survivaltour bedeutet Abenteuer, und dieses Jahr war es nochmal besonders aufregend. Die Survivler wanderten etwa 4 Stunden durch atemberaubende norwegische Natur an Felsen, einem Wasserfall und tollen Aussichtspunkten vorbei bis auf einen Berg, auf dem sie ihre Zelte aufschlugen.

Übernachtungsplatz bei der Survivaltour

Sie zelteten unter Planen, die mit einem Seil zwischen zwei Bäumen befestigt wurden und übernachteten nur mit ihrer Isomatte und ihrem Schlafsack im Freien. Die Natur dort oben ist beeindruckend, man kann an einem kleinen Bergsee sitzen und in der anderen Richtung die Aussicht über die drei Seen genießen, durch die wir sonst immer mit den Kanus rudern. Leider ist der Wetterbericht hier aufgrund der Berge nicht so genau und auf dem Hinweg hat es unerwarteterweise ein wenig geregnet. Als dann während des Zeltaufbaus ein starker Schauer aufkam, ist leider ein Zelt eingestürzt, sodass es nachts für alle recht eng wurde. Da dann auch alle durchnässt waren, ging es also direkt in trockene Klamotten und die Schlafsäcke. Obwohl dadurch leider das Lagerfeuer (das wir wohl nach dem Regen eh nicht anbekommen hätten) ausfallen musste und wir eine recht kurze und unruhige Nacht erlebten, haben alle die Tour genießen können und das Abenteuer hat uns zusammengeschweißt.

Die abenteuerlustige Survival-Gruppe

Natürlich gab es für die 18 Teilnehmer:innen zu Hause nicht weniger interessantes Programm. Nachmittags gab es Workshops: Die einen haben Galaxien gemalt, andere haben Yoga gemacht, es gab eine Spiele-Straße oder es wurde auf dem See Kanu gefahren & den Wasserfall hochgeklettert. Es ist dieses Jahr sehr besonders, denn wenn man ein Stück geklettert ist, gibt es eine Brücke über dem Wasserfall, auf der man sitzen kann und den Wasserfall runterguckt. Direkt unterhalb der Brücke gibt es einen komplett natürlichen Whirlpool, der von den Teilnehmern auch gerne genutzt wird für eine kleine Abkühlung. Andere beobachten die Freude von der Brücke aus.

Abendprogramm

“Pimp your Mitarbeiter” stand für Abends auf dem Programmplan. Die Teilnehmer:innen hatten die Ehre ihre:n Mitarbeiter:in so besonders zu stylen, dass sie am Ende des Abends bei Guido Maria Kretschmar möglichst viele Punkte mit ihrem Team erreichten.

„Gepimpte“ Alina auf dem Laufsteg

Von zu Hause aus gingen die Gedanken Abends viel zur zweiten Hälfte der Freizeitgruppe, die im Freien übernachtete. Wir genossen zwar die Ruhe, freuten uns aber auch schon wieder auf die Zeit mit der gesamten Gruppe.