Für den Teil der Gruppe, der auf Survivaltour war, startete der Samstag sehr früh. Da der Wind sehr laut durch die Planen fegte, konnte schon am frühen Morgen niemand mehr schlafen. Nachdem der Rückweg deutlich fixer ging als der Hinweg und auch noch nach einem Teil des Weges unser Gepäck mit dem Bulli abgeholt wurde, kam die Gruppe glücklich wieder am Freizeitheim an und wurde dort als erstes unter die Dusche geschickt. Der Großteil ging danach direkt ins Bett, um zumindest einen Teil des Schlafes nachzuholen.

Rückweg von der Survivaltour

Die ganz Tapferen schlossen sich den Daheimgebliebenen an und setzten sich zu dem Themen, die heute anstelle von Bibelarbeiten angeboten wurden. Hier ging es um die Themen Organspende, Werte, Selbstannahme und Nachhaltigkeit.

Aufbau der Kettenreaktion im Nachmittagsprogramm

Nach einer für die Survival-Rückkehrer ruhigen Mittagspause ging es am Nachmittag weiter mit dem 4er-Block. Hier konnte je nach persönlichem Energielevel zwischen ruhigen oder actionreichen Programmpunkten ausgewählt werden: eine Gruppe bemalte Schatztruhen und kam dabei gut ins Gespräch, es wurde eine lange Kettenreaktion die Treppe im Mädchentrakt hinunter gebaut und wer nach der Survivaltour immer noch nicht genug Bewegung hatte, konnte Capture The Flag spielen oder eine Kanutour machen.

Capture The Flag

Abends gab es dann ein weiteres Highlight – den Mafia-Abend, der teilweise schon von Jungschar-Freizeiten bekannt war. Wir haben dieses Jahr jedoch in einer abgewandelten Corona-Version nicht mit „Drogen“ gehandelt, sondern auf dem Gelände wurden fleißig Masken, Desinfektionsmittel und Impfstoffe ge- und verkauft. Diese konnte man offiziell bei einer EU-Ausgabestelle erwerben oder illegal auf dem Schwarzmarkt. Gekauft wurden sie von Infizierten und Clubbesitzern, die Hygienerichtlinien befolgen mussten oder von Reichen, die nicht so lange auf einen Impftermin warten wollten.

Verkleidungen der Mitarbeitenden für den Corona-Mafiaabend

Da es während des Spiels noch Pizza für alle zum Snacken gab, kam der Zimmerleiter:innen-Besuch heute Abend ohne die nächtlichen Nutella-Brote für eine kurze gemeinsame Zeit vorbei. In den Gesprächen auf den Zimmern kann der aufregende Tag nochmal reflektiert werden, es wird von persönlichen Highlights berichtet und alle kommen langsam zur Ruhe, bevor dann das Licht ausgeht und die Survival-Rückkehrer hoffentlich noch den restlichen Schlaf nachholen können!

Izze beim impfstoff-Shopping