Fjelltun 2021

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Infos zur Ankunft in Halle

Liebe Abholende,

wir machen uns morgen wieder auf den Weg zurück nach Halle. Hier die wichtigsten Infos zu unserer Ankunft:

  • Geplant ist, dass wir um 8:00 Uhr am Alten Busbahnhof ankommen.
  • Es wird aus Rücksicht auf die aktuelle Inzidenz-Lage kein Shake-Hands vor Ort mehr geben.
  • Wir bitten die Eltern, in oder an ihren Autos zu warten. Die Teilis können kurz zur Begrüßung dort vorbeigehen, sollen dann aber selbst ihr Gepäck am Bus abholen und zu den Eltern bringen, damit wir keine große Menschenansammlung nicht getesteter Personen am Bus haben.

Besten Dank!

Aktuelle Infos zur Ankunftszeit werden hier Montag früh gepostet, sobald wir Genaueres wissen.

Heute hatten wir einen schönen Abschlusstag mit einem fetzigen Geländespiel und dem Gala-Abend, an dem wir noch einmal die Freizeit Revue passieren ließen sowie Fotos schauten und machten. Als Highlight des Abends wurde die von Teilis in Eigenregie gedrehte „Tierdoku“ gezeigt, die uns alle ca. 7 min pausenlos zum Lachen brachte. Ein gelungener Abschluss dieser schönsten zwei Wochen des Jahres!

Fetzenspiel
Fetzen verteidigen beim Fetzenspiel
Fröhliche Stimmung beim Gala-Abend
Das Publikum beim Schauen der Tierdoku

13.8. – Partytime!

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des abendlichen Festivals. Bereits in der Mittagspause wurde fleißig geprobt und auch am Nachmittag war eins der Workshop-Angebote die Festivalprobe. Parallel wurde eine Bastelstraße gestartet und Rugby gespielt sowie eine Foto-Tour gestartet.

Bastelstraße
Rugby

Am Abend zahlte sich die viele Arbeit dann aus, als das Fjelltun Fjord Festival an den Start ging und sieben ausgeklügelte Acts im Lip Sync Battle gegeneinander angetreten sind. Den Auftakt machten die Mitarbeitenden mit dem Cha Cha Slide. Danach kamen Acts wie „Im Takt auf den pink angemalten Bauch klatschen“ oder ein Tanz zu einem ABBA Medley in bunten Kostümen. Zwischendurch sprang Jannes im Fliegeranzug durch Ringe, dann wurde zum Intro der Kinderserie Yakari geschauspielert, die Superperforator Werbung aus Der Schuh des Manitu getanzt und zuletzt ein Medley aus Pitch Perfect gelipsynct.

Pitch Perfect Lip Sync Battle
Superperforator-Werbung

Nachdem die Jury die Gruppe mit Pitch Perfect zum Sieger gekürt hatte und ihnen feierlich die Trophäe überreicht wurde, ging im Anschluss noch eine kleine Afterparty an den Start. Es wurde fleißig getanzt, gehüpft und nebenher gab es Hotdogs.

Disco

Als kleine Überraschung ging nachts eine Nachtwanderung an den Start. Wir zogen los, um Elche zu sehen, fanden aber stattdessen die Geschwister Laurin und Henning, die vor Jahren hier verschollen waren und nun düstere Kinderlieder über den nebligen See singen und verzweifelt nacheinander rufen. Ein „Elch“ tauchte auch im Gebüsch auf. Das Highlight dabei waren die zahllosen Sternschnuppen am sternenklaren Himmel! Mit etwas Verspätung ging es dann auch an diesem Abend für alle ins wohlverdiente Bett.

12.8. – Tag des guten Lebens

Der 12.8. war etwas lockerer gestaltet, als unsere normalen Freizeittage. Es wurde später geweckt und gab ein Frühstücksbuffet, wo sich jeder zu seiner Aufsteh-Zeit bedienen konnte.

Wanderung zum See

Nach den Bibelarbeiten ging es los zum Tag am See. Die Gruppe spazierte zum nahe gelegenen See, an dem wir schon mehrfach Kanu fahren waren. Dort am Ufer platzierten wir uns mit mehreren Workshops wie „Deep Talk“, Freundschaftsbänder knüpfen, Henna-Tattoos, außerdem wurden schwimmen und Kanu fahren angeboten. Diese konnten abwechselnd wahrgenommen werden, sodass man alles mal ausprobieren konnte. Insbesondere durch das Kartenspiel „Deep Quest“ wurden einige spannende Diskussionen angeregt.

Freundschaftsarmbänder knüpfen am See

Parallel ging eine Gruppe wandern am Nisser, ein 40 km langer See. Nach einer 1,5 stündigen Wanderung konnte dort ein unglaublicher Ausblick genossen werden. Wir haben also nochmal alles an Natur genossen, was ging.

Ausblick über den Nisser

Auch der Abend ging eher locker weiter. Die Zimmer verbrachten den Abend gemeinsam mit ihren Zimmermitarbeiter:innen und vertrieben sich die Zeit mit unterschiedlichstem Programm. Es wurde z.B. ein „Wer würde eher“-Spiel gespielt, das ein Zimmer für ihre Mitarbeiterinnen vorbereitet hatte. Ansonsten wurden Gesellschaftsspiele oder Tischtennis gespielt oder ein Film geschaut.

Insgesamt also ein eher ruhigerer Tag, an dem wir alle nochmal Kraft tanken konnten für den Endspurt der Freizeit und an dem wir in Ruhe nochmal die Schönheit der Natur genießen und die Gemeinschaft spüren konnten.

Rückweg vom See mit Regenbogen

11.8. – Achterbahn der Gefühle

Die Bibelarbeiten gehen in den zweiten Block. Wir haben 4 neue Bibelarbeiten geplant. Thematisch gibt es in der zweiten Woche die Freizeitmotto-Bibelarbeit zum Thema Glaubenswege, das Thema Nächstenliebe ist mit dabei, eine Bibelarbeit zum Thema Schöpfung sowie zu Himmel und Hölle.

Freizeitpark-Team, TÜV und Mechaniker, Spaßvögel im Hintergrund 😀

Am Nachmittag des 11. August wurde unser tolles Freizeitgelände zu einem Freizeitpark umgestaltet. Bei dem Spiel Rollercoaster Tycoon, angelehnt an das PC Spiel von 1999, hatten die Teilnehmer:innen den Auftrag einen möglichst abwechslungsreichen und attraktiven Freizeitpark zu gestalten.

Gruppe beim Freefall-Tower Kauf


Ursprünglich sollte uns „ein norwegisches Bauunternehmen helfen, eine Achterbahn aufzubauen“. Jedoch hat es das außerordentlich kompetente Planungsteam geschafft, ein Konzept zu entwickeln, bei dem die Teilnehmer:innen nicht nur Achterbahnen bauen sollten, sondern auch Karusselle, Wildwasserbahnen, Freefall Tower oder Autoscooter.

Autoscooter beim Rollercoaster-Tycoon

Nachmittags waren alle im Freizeitpark unterwegs, abends gab es Kontrast-Programm, was aber nicht weniger besonders war.
Wir haben zusammen einen Worship-Abend gefeiert und eine sehr intensive Zeit erleben dürfen. Der Abend war voll mit besonderer Musik, einem kleinen Interview sowie einem bewegenden Input von einer unserer Mitarbeiterinnen. Wir hatten viel Zeit, uns mit unserem Glauben auseinander zu setzen, zu reflektieren und die Zeit für uns zu nutzen. In diesem Rahmen wurde auch gemeinsam das Abendmahl gefeiert, eingeleitet durch einen Versöhnungskreis, in dem man auf Personen zugehen konnte, mit denen man noch etwas klären wollte oder zu denen man vielleicht etwas nicht so Nettes gesagt hatte. Abgerundet durch den Gebetskreis war es ein sehr feierlicher, andächtiger und emotionaler Abend.

Worship-Abend

10.8. – Wer ist besser?

Am 10.8. durften wir morgens die vierte und damit letzte Runde des ersten Bibelarbeitsblocks bestreiten. Jetzt hatten alle Gruppen die vier Bibelarbeiten durchlaufen. Ich war an diesem Tag bei der Bibelarbeit zum Thema „Heiliger Geist“. Hier wurde eine Reise durch Stellen in der Bibel gemacht, an denen der Heilige Geist auftaucht und dadurch konnten wir ihn näher kennenlernen. Besonders beeindruckend war ein kleines Experiment: eine „leere“ Flasche wird zischend geöffnet. Nach einigem Rätseln, woran das wohl liegen konnte, wurde ein Feuerzeug an die Öffnung gehalten und eine große Flamme stieg auf. Das Gas, das in der Flasche ist, kann man nicht sehen – trotzdem ist es da und es wärmt, wenn man es anzündet.

Abkühlung am Nachmittag

Nachmittags sind die Mitarbeitenden und Teilnehmer:innen in einem spannenden Duell gegeneinander angetreten. Die Mitarbeiter:innen haben sich auf dem Gelände versteckt. Allerdings in wirklich guten Verstecken. Das Gelände bietet nicht nur Verstecke “hinter dem ein oder anderen Baum”, sondern auch unter Hütten, mitten in Pappkartons, im Abflussrohr oder in einer Alukiste, die wir zentral auf die Veranda stellten mit der Beschriftung “Gesellschaftsspiele”.

Schnell aufgedeckt: Olli im Anhänger
Eins der besten Verstecke: Ann-Ka in der Alukiste


Wenn die Teilnehmer:innen jemanden gefunden hatten, dann mussten sie eine Frage aus einem selbst erstellten Quiz beantworten. Gelang ihnen dies, so durften sie die Person ins “Gefängnis” tragen, wo alle bleiben mussten, bis sie potentiell freigeschlagen wurden von noch nicht gefangenen Mitarbeiter:innen.

Gemeinsame Anstrengung, um Izze ins Gefängnis zu verfrachten

Bei der Abendshow “I am the best” kamen unterschiedlichste Charaktere zu Besuch, die eine Auswahl an Spielen mitgebracht haben. Es kam zum Beispiel das Krümelmonster mit einem Kekse-Wettessen, ein Klugscheißer mit einem Quiz und ein Zimmermann mit seinen ganzen Zollstöcken, die in hübsche Figuren geformt wurden.
Die Gäste sorgten mit ihrem außerordentlichen Humor für sehr gute Stimmung in den Zuschauerreihen.

Keks-Wettessen mit dem Krümmelmonster
Die zum Duell herausfordernden Charaktere

9.8. – Bergfest: Die Avengers suchen Nachfolger

Nach der Hälfte der Freizeit feiern wir Bergfest.
Das Bergfest gehört definitiv zu den Highlight-Programmpunkten, denn verschiedene Gruppen treten am Nachmittag gegeneinander an und spielen um die große Ehre am Abend das Bergfestessen zu eröffnen.

Die Avengers suchen Nachfolger


Dieses Jahr gestaltet sich alles Rund um das Motto Marvel. Die Mitarbeiter schlüpften in die Rolle der Superhelden aus der Galaxie von Nick Fury. Mit dabei waren Hulk, Captain America, Scarlett Witch, Black Window, Star Lord, Gamora, Iron Man, Groot, Doctor Strange, Spider Man, Rocket Racoon, und viele mehr.
Die Teilnehmer:innen hatten in ihren Gruppen die Aufgabe möglichst viele Punkte zu erzielen.

Laser-Parkour bei Black Widow

Dabei mussten sie auf der einen Seite in Großgruppenspielen oder Duellen Stärke zeigen, auf der anderen Seite an den Stationen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei wurde Stärke durch Tauziehen bei Hulk getestet, eine Mutprobe musste bei Captain America absolviert werden (ertasten & erschmecken), die Schnelligkeit wurde bei Scarlett Witch getestet, das Gleichgewicht bei Gamora und die Zielsicherheit (Dosenschießen mit einer Wasserpistole) bei Iron Man.
Gewonnen hat an diesem Bergfest die Gruppe von Nebula. Die Freude war riesig!

Das Sieger-Team

Unglaublich war das Buffet, was gegen 17:30 Uhr eröffnet wurde. Das Küchenteam bekocht uns alle hier so besonders. Am Bergfest übertreffen sie sich von Jahr zu Jahr. Ich glaube es gab keine Teilnehmer:innen, denen es nicht geschmeckt hat.

Die festlich dekorierte Tafel mit thematischen Gruppen-Tischen

Den Abend haben wir ausklingen lassen mit ruhigen Angeboten, bei denen die Teilnehmer:innen zwischen den einzelnen Workshops wechseln konnten. Einige saßen einfach beisammen und haben Werwolf gespielt oder gequatscht, es wurde Wikinger Schach angeboten oder Land Art, bei dem man sich selbst Naturmaterialen sammelt und daraus Bilder, Muster oder ein Mandala legt.

Regen-Rugby

Ein sehr ereignisreicher Tage geht zu Ende, wir genießen die Zeit alle sehr und wachsen jeden Tag ein Stück zusammen!

Land Art Freizeitlogo (Ready for Takeoff)

8.8. – Stille Zeit, actionreiche Rekorde und clevere Experimente

Am sonnigen Sonntagmorgen startete bei uns ein Gottesdienst und der immer wieder sehr emotionale Stille Vormittag. Nach Ende des Gottesdienstes verließ die gesamte Gruppe schweigend den Raum und verteilte sich, weiterhin ohne zu reden, auf dem Gelände. Es gab verschiedene Stationen, die fleißig besucht wurden. Es konnten die Andachten der letzten Tage nochmal nachgelesen und christliche Poetry-Slams geschaut werden, es lagen verschiedene Bibelübersetzungen zum Vergleich aus oder man konnte sich zu Hendrik setzen, der Worship-Lieder am Klavier gespielt hat. Außerdem saßen auf dem gesamten Gelände Mitarbeiter:innen, die für Seelsorge-Gespräche zur Verfügung standen.

Unsere wunderschöne Kulisse

Der stille Vormittag ist immer ein besonders emotionaler Programmpunkt, da man sich zwei Stunden lang komplett mit dem eigenen Gefühlsleben auseinandersetzen kann und Vieles zum Vorschein kommt. Dadurch ist es uns aber auch besonders wichtig, denn man merkt immer, wie befreiend das wirken kann, wie Menschen an diesem Tag verändert werden und wie Gott in der Zeit wirkt. Zum Abschluss wurde am Steinplateau am Fluss von Bernd der Segen gesprochen und „Sing Hallelujah“ im Kanon gesungen.

Guiness World Record Show

Nachmittags wurden Rekorde aufgestellt bei der Guiness World Record Show. In den unterschiedlichsten Kategorien wurde die beste der antretenden Gruppen ermittelt. Angetreten wurde in Kategorien wie z.B. Kartenhäuser bauen, Wasser transportieren, Montagsmaler, Eier suchen und wer in 90 Sekunden die meisten Gläser Wasser trinken konnte.

Rekorde aufstellen beim Weitsprung

Abends wurde es clever, bei „Clever – die Show“. In Kleingruppen traten die Teilnehmer:innen in Fragen gegeneinander an, die entweder durch Wissen oder durch schlaues Kombinieren beantwortet werden konnten. Viel wichtiger dabei war jedoch, dass die Antwort auf die Fragen immer in kleinen Experimenten ermittelt wurde. Diese wurden teilweise von den Gruppen selbst und teilweise als Show-Experiment auf der Bühne durchgeführt.

Clever-Show

Wir haben an diesem Abend viel gelernt: Wenn man Babypuder auf die Wasseroberfläche streut, kann man mit trockenen Händen in Wasser greifen. Styropor löst sich in Aceton auf. Mit dem Saft einer Orangenschale kann man einen Luftballon zum Platzen bringen. Außerdem wurde die Reaktion eines Wärmekissens gezeigt und Mentos in warmer und kalter Cola im Vergleich vorgeführt. Als Highlight zum Abschluss wurde eine Thermit-Reaktion gezeigt, die im Titelbild zu sehen ist – insgesamt ein durch und durch aufregender Tag!

Cola-Mentos-Fontäne (vorne kalte Cola, hinten warme)
Sieger-Gruppe mit der goldenen Schutzbrille

7.8. – Auspowern und Kraft tanken

Für den Teil der Gruppe, der auf Survivaltour war, startete der Samstag sehr früh. Da der Wind sehr laut durch die Planen fegte, konnte schon am frühen Morgen niemand mehr schlafen. Nachdem der Rückweg deutlich fixer ging als der Hinweg und auch noch nach einem Teil des Weges unser Gepäck mit dem Bulli abgeholt wurde, kam die Gruppe glücklich wieder am Freizeitheim an und wurde dort als erstes unter die Dusche geschickt. Der Großteil ging danach direkt ins Bett, um zumindest einen Teil des Schlafes nachzuholen.

Rückweg von der Survivaltour

Die ganz Tapferen schlossen sich den Daheimgebliebenen an und setzten sich zu dem Themen, die heute anstelle von Bibelarbeiten angeboten wurden. Hier ging es um die Themen Organspende, Werte, Selbstannahme und Nachhaltigkeit.

Aufbau der Kettenreaktion im Nachmittagsprogramm

Nach einer für die Survival-Rückkehrer ruhigen Mittagspause ging es am Nachmittag weiter mit dem 4er-Block. Hier konnte je nach persönlichem Energielevel zwischen ruhigen oder actionreichen Programmpunkten ausgewählt werden: eine Gruppe bemalte Schatztruhen und kam dabei gut ins Gespräch, es wurde eine lange Kettenreaktion die Treppe im Mädchentrakt hinunter gebaut und wer nach der Survivaltour immer noch nicht genug Bewegung hatte, konnte Capture The Flag spielen oder eine Kanutour machen.

Capture The Flag

Abends gab es dann ein weiteres Highlight – den Mafia-Abend, der teilweise schon von Jungschar-Freizeiten bekannt war. Wir haben dieses Jahr jedoch in einer abgewandelten Corona-Version nicht mit „Drogen“ gehandelt, sondern auf dem Gelände wurden fleißig Masken, Desinfektionsmittel und Impfstoffe ge- und verkauft. Diese konnte man offiziell bei einer EU-Ausgabestelle erwerben oder illegal auf dem Schwarzmarkt. Gekauft wurden sie von Infizierten und Clubbesitzern, die Hygienerichtlinien befolgen mussten oder von Reichen, die nicht so lange auf einen Impftermin warten wollten.

Verkleidungen der Mitarbeitenden für den Corona-Mafiaabend

Da es während des Spiels noch Pizza für alle zum Snacken gab, kam der Zimmerleiter:innen-Besuch heute Abend ohne die nächtlichen Nutella-Brote für eine kurze gemeinsame Zeit vorbei. In den Gesprächen auf den Zimmern kann der aufregende Tag nochmal reflektiert werden, es wird von persönlichen Highlights berichtet und alle kommen langsam zur Ruhe, bevor dann das Licht ausgeht und die Survival-Rückkehrer hoffentlich noch den restlichen Schlaf nachholen können!

Izze beim impfstoff-Shopping

6.8. – Es geht in die Wildnis

Den nächsten Tag in Folge blitzte morgens beim Aufstehen die Sonne durch die Vorhänge. Was für ein Geschenk!
Der erste Bibelarbeitsblock ging in die zweite Runde. Die Gespräche in den Kleingruppen sind lebhaft und inspirierend für uns alle.

Aufbruch zur Survivaltour

Schon am Vortag war außerdem ein großes Highlight angekündigt worden. Die Survivaltour sollte starten – zumindest für alle, die von Krankenschwester Astrid als gesund eingestuft wurden. Survivaltour bedeutet Abenteuer, und dieses Jahr war es nochmal besonders aufregend. Die Survivler wanderten etwa 4 Stunden durch atemberaubende norwegische Natur an Felsen, einem Wasserfall und tollen Aussichtspunkten vorbei bis auf einen Berg, auf dem sie ihre Zelte aufschlugen.

Übernachtungsplatz bei der Survivaltour

Sie zelteten unter Planen, die mit einem Seil zwischen zwei Bäumen befestigt wurden und übernachteten nur mit ihrer Isomatte und ihrem Schlafsack im Freien. Die Natur dort oben ist beeindruckend, man kann an einem kleinen Bergsee sitzen und in der anderen Richtung die Aussicht über die drei Seen genießen, durch die wir sonst immer mit den Kanus rudern. Leider ist der Wetterbericht hier aufgrund der Berge nicht so genau und auf dem Hinweg hat es unerwarteterweise ein wenig geregnet. Als dann während des Zeltaufbaus ein starker Schauer aufkam, ist leider ein Zelt eingestürzt, sodass es nachts für alle recht eng wurde. Da dann auch alle durchnässt waren, ging es also direkt in trockene Klamotten und die Schlafsäcke. Obwohl dadurch leider das Lagerfeuer (das wir wohl nach dem Regen eh nicht anbekommen hätten) ausfallen musste und wir eine recht kurze und unruhige Nacht erlebten, haben alle die Tour genießen können und das Abenteuer hat uns zusammengeschweißt.

Die abenteuerlustige Survival-Gruppe

Natürlich gab es für die 18 Teilnehmer:innen zu Hause nicht weniger interessantes Programm. Nachmittags gab es Workshops: Die einen haben Galaxien gemalt, andere haben Yoga gemacht, es gab eine Spiele-Straße oder es wurde auf dem See Kanu gefahren & den Wasserfall hochgeklettert. Es ist dieses Jahr sehr besonders, denn wenn man ein Stück geklettert ist, gibt es eine Brücke über dem Wasserfall, auf der man sitzen kann und den Wasserfall runterguckt. Direkt unterhalb der Brücke gibt es einen komplett natürlichen Whirlpool, der von den Teilnehmern auch gerne genutzt wird für eine kleine Abkühlung. Andere beobachten die Freude von der Brücke aus.

Abendprogramm

“Pimp your Mitarbeiter” stand für Abends auf dem Programmplan. Die Teilnehmer:innen hatten die Ehre ihre:n Mitarbeiter:in so besonders zu stylen, dass sie am Ende des Abends bei Guido Maria Kretschmar möglichst viele Punkte mit ihrem Team erreichten.

„Gepimpte“ Alina auf dem Laufsteg

Von zu Hause aus gingen die Gedanken Abends viel zur zweiten Hälfte der Freizeitgruppe, die im Freien übernachtete. Wir genossen zwar die Ruhe, freuten uns aber auch schon wieder auf die Zeit mit der gesamten Gruppe.

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